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Matthias in

                        
                           
Mein Pappen und ich
                             der lange weg zum Traumauto

 

Hallo IFA Fans,

 

auf dieser Seite möchte ich euch mal zeigen wie viel Arbeit und Nerven in meinem geliebten Trabant 601 stecken.  


 

Wer schon einmal einen Trabant aufgebaut hat, kann sicherlich gut verstehen was man bei so einen „Projekt“ alles durch macht. Ich spreche jetzt nicht davon wie viel Geld ich in mein Schätzchen gesteckt habe, weil dass ist nur Nebensache.

Nein nein,

vielmehr geht’s mir darum, euch einen kleinen Einblick in meine "schwere Zeit" des Umbaus geben zu können. 

 

Nun geht’s los……

 

Es gab natürlich viel zu tun. Ich wurde aber tatkräftig von meinen Kumpels und meinen Vater unterstützt.

Jungs, in diesem sinne möchte ich noch mal danke sagen.
Ihr seid einfach klasse!  

 

So nun kommen wir zum eigentlichen Thema, mein Trabant 601.

Wie ich dazu gekommen bin???  

Ich bekam ihn zur Jugendweihe geschenkt, von meinen Grosseltern.

Opa hat ihn zu DDR Zeiten gehegt und gepflegt nach der Wende allerdings stand das Schätzchen  nur rum, somit konnte der Zahn der zeit kräftig an ihm nagen.





Es gab viel Rost und abgefaulte Radkästen. Es ist einfach gesagt ein altes Auto, dass darauf gewartet hat wieder ins Leben zurück geholt zu werden. Denkt immer daran, dass Trabnt fahren einfach nur Kult ist. 

 

 


Trotz des vielen Rost und jeder menge Arbeit die da auf mich zu kommen wird, lies ich mich aber nicht abbringen von meiner Vision und fing an den "kleinen" komplett zu zerlegen.

 

Als ich am zerlegen war zauberte mir das was ich da sah nicht gerade ein lächeln ins Gesicht, denn es kam viel viel ROST zum Vorschein. Damit hatte ich jetzt echt nicht gerechnet. Na gut es ist ein altes Auto und hier und da werden macken sein. Dass war mir klar aber mit diesen Dimensionen hätte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet. 

Ich sage mal so es war trotzdem noch eine super Basis zum restaurieren vorhanden. 

 

Also schock verdauen und weiter gehts, denn wir hatten ja noch viel vor.

 

Nun ging es ans flexen, schweißen, entrosten, versiegeln, Teile bestellen und anpassen.




Ich sage euch, echt ne scheiss arbeit.
 



Als dies geschafft war wurden die Kotflügel wieder angebaut, die Kotflügelverbreiterungen angepasst und angebaut. Dies musste ich machen weil sonst die vorgesehenen Alufelgen nicht gepasst hätten.

 

Es war geschafft, die Basis stand und wir brachten den Trabi zum Lackierer. Der hatte alle Hände voll zu tun mit spachteln schleifen und zu guter letzt lackieren.

 

Als die Farbe aufgetragen und abgetrocknet war bekam ich mein frisch lackierten Trabant wieder.

 

Ich muss zugeben ich war stolz wie Oscar als er wieder in meiner Garage stand. Es kamen alle Nachbarn und Kumpels vorbei um ihn zu sehen. 


Nun ging es ans Zusammenbauen, wobei man tierisch aufpassen musste keine Kratzer in den neuen Lack zu machen, denn das wäre jetzt echt Schei…

 

Aber alles ging gut und wir fügten zusammen was einmal zusammen gehörte.
Der Trabant nahm so langsam seine „neue form“ an.


Jetzt noch Motor und Getriebe fertig machen sowie alle Gummiteile wechseln und es kann zum TÜV gehen.  

 

Gesagt getan.

 

Was soll ich euch jetzt erzählen??? Der Prüfer war von den Socken und musste gleich eine Runde drehen. Als er wieder kam meinte er nur: „ einfach Geil“ und grinste.

 

Der TÜV-Plakette stand nun nichts mehr im Wege, danach ging’s ans anmelden.

Alles erledigt. Pappen angemeldet und ab auf die Strasse.



Es ist einfach nur schön wenn man so daran denkt, wie er einmal ausgesehen hat und vor allem was der Trabi bis heute alles erlebt hat. Genau aus diesem grunde fahren wir unsere Trabis noch heute, denn wir glauben nicht dass die heutigen „WEST“ Autos so einen Kultstatus jemals erreichen werden.

 

Der Trabant sowie die IFA-Mobile verbinden einfach alle Generationen.  

 

Mit diesen letzten Worten, möchte ich meine kleine Geschichte zum Thema „Mein Trabant“ beenden.

 

Ich wünsche allen Trabant sowie IFA-Freunden, viel Spaß mit Ihren Fahrzeugen und immer eine sichere und unfallfreie fahrt.

 

Wir sehen uns bestimmt auf dem nächsten treffen.

 

Bis dahin tschüß    

 

 

Euer Matthias  






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